Mediendesign Ausbildung Kommunikationsdesign

Meine Mediendesign Ausbildung

Meine Mediendesign Ausbildung (Gastbeitrag)

Der erste Tag meiner Mediendesign Ausbildung ging sehr entspannt los. Zum Glück war ich nicht die einzige „Neue“ an diesem Tag, sondern mit mir noch 4 weitere Praktikantinnen, die alle Kommunikationsdesgin bzw. Digital Media studieren und ihr Praxissemester dort absolvieren.

Die Agentur kannte ich schon von meinem Praktikum im vergangenen Jahr, weshalb ich dort auch meine Ausbildung zur Mediendesignerin angefangen habe. Wir haben eine Führung bekommen, Einweisung ins Serversystem, dann gab es noch ein kleines Fotoshooting für die Facebookseite.

Jeder hat einen eigenen Büroplatz in der Werbeagentur und somit auch seinen „eigenen“ Rechner. Ich habe Glück, da die Agentur wirklich sehr gut ausgestattet ist und die Grafikabteilung ausschließlich mit Macs arbeitet. Es ist zwar kein Muss, aber auf jeden Fall von Vorteil, wenn du schon mal mit IOS/Mac gearbeitet hast, da du dir mit der Handhabung einfach leichter tust. Auch ist es sehr praktisch, wenn du schon mal mit Photoshop gearbeitet hat und verstehst wie das Programm funktioniert, denn damit wirst auf jedem Fall arbeiten, in der Schule sowie im Betrieb.

 

Mediendesign Ausbildung – Berufschule

Meine Ausbildung zur Mediendesignerin begann am 1. September und somit muss ich natürlich auch zur Berufsschule gehen. Diese begann dann ganz normal mit Schulstart und nun besuche ich die Klasse der Mediengestalter in dualer Ausbildung, also 1-2 Tage wöchentlich verbringe ich in der Berufsschule und den Rest davon, natürlich auch wenn ich Schulferien habe, im Betrieb.

Es ist schon komisch wieder in die Schule zu gehen, wenn man bedenkt, dass ich Abitur gemacht habe und 2 Jahre lang nur gearbeitet habe und gereist bin. Man muss sich wirklich wieder daran gewöhnen, den ganzen Tag im Klassenzimmer zu sitzen, nur in den Pausen zu Essen, Lehrern zuzuhören usw.

Aber: wenn du Abitur gemacht hast, dann ist die Berufsschule wirklich ein Klaks. Wahrscheinlich wirst du sogar unterfordert sein, vor allem in den allgemeinbildenden Fächern Englisch, Gemeinschaftskunde, Deutsch und Religion.

Was du alles für die Berufsschule brauchst: einen Ordner mit Register, muss aber nicht schon am ersten Tag sein. Was du auf jeden Fall brauchst, ist ein USB-Stick, um deine Daten zu sichern, wenn ihr im Mac-Raum arbeitet. Außerdem für Typografie mehrere Bleistifte verschiedener Härtegrade, Radiergummi, Lineal, Schere, Buntstifte, Kleber, Cutter.

Die ersten Tage macht man hauptsächlich Kennenlernspiele und Orga-Kram; Versicherungen, Schülerausweis, Verhaltensregeln. Die nächsten Tage sind dann schon interessanter, weil sich die Lehrer schon eher auf den Stoff konzentrieren, also Mediendesign. Die Fachtheorie ist in mehrere Lernfelder (LF) eingeteilt, verschiedene Lehrer unterrichten verschiedene Lernfelder. Bis jetzt macht mir das LF Typografie definitiv am meisten Spaß, da Zeichnen und vor allem Typografie mir liegt.
Außerdem gibts momentan z.B. noch das LF „Erstellung von druckorientierter Ausgabendateien“. Dann lernt man natürlich die Druckgeschichte und Historie der Mediengestaltung, wichtige Persönlichkeiten, und in einem anderen LF werden wir eine Website gestalten.

Die Lehrer sagen, dass wir die Berufsschultage genießen sollen, da wir uns hauptsächlich „berieseln“ lassen dürfen und selber fast nichts tun müssen. Das kann ich auf jeden Fall bestätigen. Wir machen zwar viele Gruppenarbeiten und -diskussionen, bei denen es notentechnisch natürlich von Vorteil ist, wenn man sich aktiv miteinbringt, aber der Rest der Zeit ist sehr entspannt.
Tatsächlich ist es in der Kreativbranche nicht üblich, jeden Tag pünktlich von der Arbeit nach Hause zu gehen, denn oft ist einfach sehr viel zu tun oder man ist gerade im Flow und kann einfach nicht sofort aufhören. Die Berufsschule endet bei mir jeden Tag pünktlich um ca. 16 Uhr, deutlich vor Feierabend, danach muss ich auch nicht mehr in die Agentur kommen, sondern habe den Rest des Tages frei.

 

Mediendesign Ausbildung – Agenturleben

An meinem erstern Arbeitstag bekam ich ein paar leichte Aufgaben zum einarbeiten in die Programme, also in unserem Fall Photoshop, InDesign und Illustrator. Ich musste einfach ein Paar Leute freistellen (also ausschneiden aus dem Bild). Es dauert eine Weile, bis man sich zurechtfindet, aber nach einiger Zeit ist man da voll drin.
Es macht auch Sinn, dass du dir Shortcuts aufschreibst, die du am Anfang lernst, denn die machen das Arbeiten am PC so viel einfacher und schneller. Sicher arbeitet jeder Betrieb nach einem anderen System, trotzdem werde ich dir erklären wie es wahrscheinlich in den meisten Fällen läuft.

Wenn ein neuer Auftrag reinkommt, wird zu allererst ein Projektleiter diesen bearbeiten. Er schätzt die ungefähre Zeit, die dafür aufgewendet wird, spricht mit dem Kunden ab, wie viel dieser an Budget dafür zur Verfügung hat. Dann wird die Aufgabe an die jweilige Abteilung weitergeleitet, also zum Beispiel an die Grafikabteilung. Alles, was irgendwann mal programmiert werden soll, muss ja zuerst einmal konzeptioniert und gestaltet werden. Meist kommt der Projektleiter dann nicht direkt zu mir, sondern zum Artdirektor oder einem anderen Designer in einer höheren Position. Dieser erstellt ein Konzept, also sozusagen die Grundlage für die Gestaltung. Dann werde z.B. ich getrieft (d.h. mir werden alle Infos weitergegeben und der Auftrag erklärt) und somit kann ich meine Arbeit beginnen.

Wenn mir mal die Ideen ausgehen, kann ich jederzeit auf andere zugehen, mir Ideen oder Input holen.
Jederzeit darf man Arbeitskollegen fragen, wenn man nicht weiter weiß im Programm. Hab keine Angst zu fragen, denn du bist Azubi und musst erst noch alles lernen, was alle anderen vielleicht schon jahrelang täglich machen.

 

 

 

Du musst noch deine Bewerbungsmappe machen, weißt aber überhaupt nicht wie das geht und woran man sich halten kann? Kein Problem. Dafür habe ich extra ein Mappencoaching-Ebook erstellt, damit auch du die Mappenauswahl bestehst und dein Kommunikationsdesign Studium beginnen kannst.

 

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